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Projekte : Galvanoplastik

Um 1850 ist die neue Technik der Kupfergalvanoplastik soweit entwickelt, dass Großplastiken hergestellt werden können. Inkunabeln sind das Gutenbergdenkmal in Frankfurt, der Segnende Christus in der Friedenskirche Potsdam-Sanssouci und das Hauptportal des Neuen Museums in Berlin.

Eine der größten jemals gefertigten Kupfergalvanoplastiken ist die Kopie des Reiterstandbilds des Großen Kurfürsten von Andreas Schlüter in der Eingangshalle des Bodemuseums in Berlin. Hier sind auch die architektonischen Details wie Kapitelle und Säulenbasen in vergoldetem Kupfergalvano ausgeführt.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts stellen so genannte Galvanoplastische Kunstanstalten wie die WMF in Geislingen vor allem Grabfiguren in größeren Serien her. Diese meist als Kerngalvanos hergestellten Grabfiguren prägen bis heute die Friedhofslandschaften größerer Städte. Die Restaurierung von Galvanoplastiken erfordert spezielles Fachwissen über die Herstellungstechnik und darauf abgestimmte Maßnahmen.

Auch heute noch bewährt sich diese Produktionstechnik bei der Anfertigung originalgetreuer Kopien von Kunstwerken aus Metall.